Ein fast unbemerktes Jubiläum: Zehn Begegnungen mit Russland
24.September 2018 10:36  
Von: Volker Kruse



Ganz leise beging der Fachbereich Industrie im letzten Schuljahr zwei kleine Jubiläen. Denn zum fünften Mal seit dem Schuljahr 2013/2014 brach eine Gruppe von Auszubildenden zu einer einwöchigen Studienfahrt nach Sankt Petersburg in der Russischen Föderation auf. Und auch zum fünften Mal fand eine internationale Begegnung von angehenden Industriekaufleuten mit Jugendlichen aus Russland statt. Insgesamt wird daraus also ein rundes Jubiläum, nämlich die zehnte Begegnung mit Russland, unserem nicht immer ganz einfachen „Nachbarn“.

 

Die Studienfahrt nach Sankt Petersburg fand vom 27. Mai bis 02. Juni 2018 statt - unter für diese Stadt ganz ungewöhnlichen Bedingungen, nämlich bei durchgehendem Sonnenschein und großer Hitze. Besucht wurde unter anderem die Uhrenmanufaktur Raketa, eine zu Zeiten der Sowjetunion berühmte und große Uhren-Manufaktur, die mittlerweile in einem Nischenmarkt in kleiner Stückzahl hochpreisige, vor allem mechanische Uhren unter der Nostalgie-Marke „Raketa“ herstellt. Bei einem Besuch in der Petersburger Niederlassung der IHK Hamburg erfuhr die Gruppe einiges über russische Bräuche z. B. bei Geschäftstreffen. Als beeindruckend erlebt wurde auch der Besuch der deutschen evangelischen Petri-Kirche. Zu Sowjetzeiten baute man sie zu einem Schwimmbad um, heute dient sie aber wieder als deutsche Kirche - mitten auf dem Newskij-Prospekt, der Prachtstraße von Petersburg.

 

Eine trinationale Begegnung organisierten Vera Mühlbradt und Fabian Komm mit den Auszubildenden der jetzigen IK2B. Zum zweiten Mal erprobte man die Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Verein für Jugendkulturarbeit. Vom 16. bis 24. April 2018 besuchte uns eine Gruppe von sechs Studentinnen und Studenten des Izhevsker Polytechnischen Colleges, mit dem die BBS Haarentor seit drei Jahren Begegnungen organisiert. Hinzu kamen 10 Schüler/-innen aus Polen, genauer: von der Zespół Szkół Ekonomicznych Mikołaja Kopernika in Olsztyn (Masuren). Ge­meinsam arbeitete man für fünf Tage an einem Theaterprojekt, dessen Ergebnisse schließlich an der IGS Flötenteich vor mehr als 100 Gästen vorgestellt wurden. Zu den „Highlights“ der trinationalen Aktivitäten zählten ein Ausflug nach Hamburg und der von den drei Gruppen gemeinsam gestaltete Abschlussabend. Finanziell gefördert wurde diese trinationale Begegnung vom Deutsch-polnischen Jugendwerk.

 

Übrigens: In diesem Schuljahr geht es weiter: Geplant sind neben einer Studienfahrt nach Sankt Petersburg Gegenbesuche an der Berufsschule in Olsztyn (Polen) und am Polytechnischen College in Izhevsk (Russland).

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