Zu Gast im ROSENGARTEN-Kleintierkrematorium in Badbergen
09.April 2018 20:26  
Von: Christina Molde



TF1B mit Frau Molde und Frau Hinrichs in Badbergen

Zu Gast im ROSENGARTEN-Kleintierkrematorium

 

Ein geliebtes Tier zu verlieren, bedeutet für Tierbesitzer einen großen Verlust, denn Tiere sind heute meist Familienmitglieder, an die sich die Besitzer auch nach ihrem Tod in würdiger Weise erinnern möchten.

Tiermedizinische Fachangestellte begleiten das Tier und dessen Besitzer häufig auf ihrem letzten Weg und sind auch Ansprechpartner für Fragen rund um Tierbestattungen. Im Rahmen eines Projektes „Kommunikation mit dem trauernden Tierhalter“ hat die Klasse TF1B das Tierkrematorium Rosengarten in Badbergen kennengelernt und am 16. März 2018 besucht. Hierbei wurden wir von Svenja Wulfgram begleitet, die uns alle Fragen kompetent und mit viel Engagement beantwortet hat. Dass Tiere den Mitarbeitern des eher familiär wirkenden Unternehmens am Herzen liegen, konnten wir überall spüren.

Die TF1B hat im Tierkrematorium Rosengarten zunächst den Weg des Tierbesitzers - Ankommen, Verabschiedung, Einäscherung und Bestattung - nachvollzogen: Trauernde Tierbesitzer werden nach Ankunft in einen Wohnraum geführt, um sich in angenehmer Atmosphäre auf die Kremierung vorzubereiten. Anschließend wird in einem anderen Raum Abschied von dem aufgebahrten Tier genommen. Die folgende Einäscherung kann auf Wunsch durch eine Glasscheibe beobachtet werden.

Danach konnte die TF1B auch hinter die Kulissen schauen. Neben den Öfen und der Versandabteilung haben wir erfahren, wie sichergestellt wird, dass die Asche eines Tieres auch wirklich seinem Besitzer zugestellt wird. Diese Asche darf zu Hause aufbewahrt werden und es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie man seinem Tier eine einzigartige Erinnerung schaffen kann: Neben Urnen und aschegefüllten Schmuckanhängern, kann z.B. auch ein Diamant aus der Asche angefertigt werden.

Die Gartenanlage des Rosengartens ist eine geschmackvoll angelegte Ruhestätte. Bemerkenswert ist ein Teil des Gartens, der für Tiere angelegt ist, die einen besonderen Dienst geleistet haben, wie Spürhunde aber auch ein Tier, das stellvertretend für alle misshandelten Tiere steht, ist dort bestattet worden. Hier erfährt man die Geschichten dieser Tiere.

Nach diesem Besuch war sich die TF1B einig, dass Tierkrematorien eine würdevolle Alternative zur Gartenbestattung sein können, und dass es sich gelohnt hat, mehr über das Thema Tierkrematorium zu erfahren, um Tierhalter erfolgreich in dieser emotionalen Situation beraten zu können.

 

Christina Molde, Klassenlehrerin TF1B






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