Projekthomepage geht online

Unter der Adresse 

sites.google.com/a/iescayetanosempere.es/multilateral-ka2-project-2015-17/

können ab sofort alle Informationen über die drei beteiligten Schulen, aber auch Bilder und Ergebnisse des Projektes eingesehen werden.

Viel Spaß beim Stöbern! 

In der spanischen Schule: Collagen zum Thema Cyberbullying

Das von der EU-geförderte Projekt „RESPONSIBLE TECHNOLOGY USE VS CYBERBULLYING AMONG EUROPEAN YOUTH“startet in das zweite Jahr.

Vom 23.10.2016 bis zum 29.10.2016 verbrachten die SchülerInnen Ben, Helin, Bennet, Jonte, Mara, Jered, Vivien und Philipp aus zwei 11. Klassen des Wirtschaftsgymnasiums sowie Herr Wienekamp und Frau Küstermeyer knapp eine Woche in Elche/Alicante um gemeinsam mit den Spaniern und Schweden am Projektthema „Cyberbullying“ zu arbeiten.  

Wie ist unsere Woche in Spanien verlaufen? Was haben wir erlebt?

 

Sonntag, 23.10.2016

Am Sonntag haben wir uns um 17.15 Uhr am Flughafen in Bremen getroffen, um dann um 19.10 Uhr den Flug nach Spanien anzutreten. Dort kamen wir um 22.10 Uhr an. Nachdem wir die Koffer bekommen haben, begrüßten uns die spanischen Gastfamilien. Mit dem Auto wurden wir zum Haus gefahren. Dort gab es dann Abendbrot „cena“.

Montag, 24.10.2016

Am Montag haben wir zunächst in der Schule Cayetano Sempere die Schweden und ihre Gastgeschwister kennengelernt. Die Gastgeber haben eine Präsentation über ihre Stadt und den Feierlichkeiten vorbereitet und uns danach durch die Schule geführt. Ein spanischer Grundkurs sollte uns die Sprache etwas näher bringen.

Mittags haben wir in der Schulkantine gegessen. Es gab „ensalada“ und „pollo con arroz“.

Anschließend gab es eine Fotorallye durch die Stadt, bei der wir Bilder von den berühmtesten Wahrzeichen der Stadt machten. Nach der Schule ging es zurück in die Gastfamilie. Für das Abendessen haben wir uns in einem Shoppingcenter getroffen. Dort konnten wir Bowlen, Tischkicker und Billard spielen.

Dienstag, 25.10.2016

Zunächst wurden an diesem Tag Leinwände mit Baumwollmasse bestrichen und mit Zeitungsartikeln und Fotos, die Mobbingsituationen visualisieren, beklebt mit dem Ziel eine Collage über das Thema für jede teilnehmende Schule zu erstellen.

Für Spanien hatten wir Präsentationen über das Thema „Cyberbullying“ vorbereitet.

Alle Gruppen haben ihre Präsentationen an diesem Tag vorgestellt. Vor dem Mittagessen starteten wir zum „Museo del Palmeral“, um dort mehr über die Herkunft der Palmen, Datteln und Spezialitäten wie dem „Pan de Elche“ zu erfahren.

Zu Mittag gab es aus riesigen Paellapfannen eine klassische Paella „con conejo y pollo“.

Nach zwei weiteren Präsentationen sind wir zum „Multiaventura“ gefahren. Ein Kletter-wald, der auch weitere kulinarische Köstlichkeiten wie Pizza, Burger und Hotdog ☺ anzubieten hatte. Das Klettern hat Helin, Frau Küstermeyer und auch allen anderen Spaß gemacht. Als wir zurück in die Gastfamilien kamen, wurde uns eine Menge zu essen angeboten.

Mittwoch, 26.10.2016

Wir starteten um 09.00 Uhr zunächst mit dem Bus und dann weiter mit einem Katamaran zu einer Insel namens „Tabarca“. Dort angekommen starteten, angeleitet durch die Spanier, ein paar witzige Spiele z. B. Löffelball, Apfelessen, Wasserbecher, Mehlgesicht , Bottleflip und Limbo. Anschließend haben wir die Insel erforscht, indem wir Bilder von speziellen Plätzen gemacht haben, die wir zuvor suchen mussten.

Zu Mittag gab es allerlei Fisch z. B. Calamares, Paella mit Meeresfrüchten sowie Salat und ein riesiges Tortenstück mit Schokolade und Flan. Nicht zu vergessen „la gallina“ ein Fisch, den es in unseren Gewässern nicht gibt und deshalb auch nicht im Wörterbuch unter Huhn zu finden ist. ;-) Der Tag endete für alle Schüler abends in einer Bar.

Donnerstag, 27.10.2016

Heute sind wir nach Valencia gefahren. Die Busfahrt war anstrengend, doch es hatte sich gelohnt. Valencia ist eine wunderschöne Stadt mit vielen altertümlichen Ecken. So haben uns zwei spanische Geschichtslehrer durch die Stadt geführt und uns z. B. La Lonja damals die Seidenbörse , sowie die Kathedrale und die Markthalle gezeigt.

Nachmittags sind wir im Oceanográfic gewesen. Ein über die Landesgrenzen hinweg bekanntes Aquarium.

Am Abend, nachdem wir in Elche ankamen, sind wir ohne Lehrer in die Innenstadt gegangen und haben dort gemeinsam zusammen gegessen. Alles in allem ein schöner Tag!

Freitag, 28.10.2016

Heute haben wir zunächst mal an der Collage weitergearbeitet und sie mit Slogans und weiteren kreativen Ideen bemalt. Sie wird in ein paar Tagen an unsere Schule geschickt und dann die Erasmus+ Wand schmücken!

Danach haben wir uns ein Antibullying interaktives Video angeschaut. Anhand von verschiedenen Mobbingvorfällen sollten wir entscheiden, wie wir in diesen Fällen handeln würden und anschließend unser gewähltes Vorgehen reflektieren. Eine weitere Aufgabe bestand darin Argumente gegen bestimmte Bullying Gerüchte und Fakten zu finden z. B. „Bullying is a normal part of childhood and you should just ignore it.“

Nach dem Mittagessen hatten die spanischen Schüler ein Quiz über die Stadt Elche sowie das Thema Cyberbullying vorbereitet. Das war sehr lustig!

Am Nachmittag stand der Besuch der „Basílica de Elche“ an. Ein spanischer Tourismusführer hat uns das „Misterio de Elx“ , auf das die Spanier sehr stolz sind und welches in der Regel zweimal im Jahr zelebriert wird, näher gebracht.

Auf dem Dach der Basilika hatten wir einen herrlichen Ausblick über die ganze Stadt.

Samstag, 29.10.2016

Heute stand der Empfang im Rathaus auf dem Programm. Eine Vertreterin der Stadt sowie der Schulleiter begrüßten und übergaben uns feierlich die Teilnahmezertifikate. Danach gab es eine kleine Verabschiedungsfeier mit den Gastfamilien in einer typischen kleinen Bar mit „montaditas“ (kleine belegte Brötchen) , „frutos secos“ und vielen kleinen Anekdoten über die gemeinsamen Erlebnisse der letzten Woche.

Um 14 Uhr trafen wir uns dann am Flughafen. Es flossen viele Tränen – ein Wiedersehen gibt es aber schon bald. Einige Schüler von der BBS Haarentor werden Ende Februar nach Schweden fliegen. Die Spanier und Schweden werden uns vom 08.06.16 bis 15.06.16 hier in Deutschland besuchen.

Fazit 

• Die spanischen Gastfamilien haben uns sehr nett, freundlich und fürsorglich aufgenommen.

• Sie leben in kleinen, aber gemütlichen Wohnungen.

• Sie begrüßen sich mit jeweils einem „beso“ auf der Wange.

• Die Spanier singen gerne und essen erst sehr spät Abendbrot.

• Ich konnte mein Englisch verbessern und ein paar spanische Worte aufschnappen!

• Spanier sind sehr spontan und organisieren etwas spontan mal um!

• Das Wetter war klasse zwischen 22 und 27 Grad im Oktober! 

• Die Woche ist zu schnell vergangen!

 

 

Luleå 2017

Erasmus+ Ein winterliches Märchen in Lulea (26.02.17 - 05.03.17)

 

Tag 1 Montag

Unser erster Tag begann um 10 Uhr mit einem Empfang im Rathaus von Lulea. Die Schulleiterin Maria Hahne hieß alle Schülerinnen und Schüler willkommen und gab anschließend einen Einblick in das Schulleben von Gymniaskola Lulea (gymnasiale Oberstufe) .

Nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt ging es zum Mittagessen in die schuleigene Kantine.  Nachmittags fand ein Workshop statt, der dazu diente sich gegenseitig kennenzulernen und in zahlreichen Aktivitäten auszutauschen.

Bei der anschließenden Fotorallye in Teams (immer zwei Schweden, ein Spanier und ein Deutscher) erkundeten alle Schüler die Stadt und dokumentierten vielfältige Aufgaben in Fotos. Um 16:30 Uhr ging es dann zurück in die Gastfamilien.

Tag 2 Dienstag:

Um 9 Uhr  starteten wir mit einem Crashkurs Schwedisch in den Tag. Anschließend gab es eine kurze Unterbrechung „Fika“ in der die Schüler eine schwedische Spezialität „Semla“  zum Tee probieren durften.

Danach beschäftigten sich die Schüler mit einer Aufgabe zum Thema Cyberbullying. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt und wir sind gespannt auf die Ergebnisse in Form von Videos, Songs, Poster ...

Nach dem Mittagessen ging es hinaus auf die Ostsee. Das Eis ist hier zurzeit mindestens ein halben Meter dick und wird selbst von Traktoren und Lkws befahren. Wer wollte konnte auf Schlittschuhen  oder alternativ zu Fuß zur Insel Gräsjälören schlittern. Dort angekommen brannten schon diverse Feuerstellen und es gab eine kleine Stärkung in Form von Würstchen, Keksen, Marshmallows und warmen Getränken.

Im Schneetreiben ging es dann wieder zurück in Richtung Schule und alle waren ein wenig erschöpft und freuten sich nach so viel frischer Luft auf ihr warmes Zuhause.

Tag 3: Mittwoch

Heute  haben wir die Projektarbeit fortgeführt und zum Abschluss gebracht.

Danach gab einen weiteren Workshop zum Thema strafrechtliche Verfolgung von Cybermobbing in den jeweiligen Ländern. Beide Ergebnisse werden morgen vorgestellt.  

Nach dem Mittagessen ging es zum Teknikens hus (Uni Campus). Im Auditorium wurden wir persönlich empfangen und erhielten einen Überblick  und Erklärung über die Ausstellung zum Thema Internet. Danach haben die Schüler in Gruppen die Ausstellung besucht und anschließend im Auditorium ihre Eindrücke geschildert und Erfahrungen bspw. zu den Themen Identität, Liebe und Beziehung, Freundschaft im Netz diskutiert.

Tag 4: Donnerstag

Wir starteten direkt mit den Präsentationen der Projektarbeit. Die Schüler wählten zum Teil sehr kreative Darstellungsformen um das Thema Cyberbullying/Prävention umzusetzen. Die erste Gruppe hat Teelichter mit Hilfe eines 3D Druckers produziert. Dabei haben sie verschiedene Motive gewählt, die auf das Thema Cybermobbing aufmerksam machen sollen.Die nächste Gruppe erstellte ein Magazin mit Ratschlägen, die gegen Cybermobbing schützen. Ein Poster listet die verschiedenen Arten von Cybermobbing auf wie z. B. Sexting, Fake Accounts. Eine weitere Gruppe komponierte einen Song und drehte ein beeindruckendes Musikvideo dazu. (Link folgt)

Ein weiteres Poster mit dem Slogan „words cut deeper than a knife“ zeigt auf, dass Wörter mehr Schmerzen verursachen können  als Wörter.  

Schließlich zeigte ein weiteres Video auf, wie wichtig es ist darüber nachzudenken, was jeder Einzelne von uns postet. Einmal online verbreiten sich Fotos und andere Informationen rasend schnell.

Nach diesem kreativen Arbeitsauftrag ging es weiter mit der Ergebnisanalyse der Onlineumfrage. Arbeitsteilig wurden die Befragungsergebnisse in Gruppen diskutiert und anschließend präsentiert.

Nach dem Mittagsessen ging es ins Landeskundemuseum, wo uns eine Sami Einblicke in ihre Kultur und Leben gab. Der Tag endete in einer benachbarten Schulküche, in der die Schüler typisch schwedisches Gebäck gemeinsam in den Ofen geschoben haben. Morgen dürfen wir diese Köstlichkeiten als „Fika“ probieren.

 

Tag 5: Freitag

Relativ früh machten wir uns auf den Weg nach Boden. Dort besuchten wir ein großes Spaßbad mit zahlreichen Rutschen. Nach dem Mittagessen fuhren wir zurück zur Schule um dort unsere selbst gebackenen Kekse zu probieren und die Woche zu evaluieren.

Anschließend präsentierte eine letzte Gruppe ihren Song zum Thema Cybermobbing (Link folgt).

Dieses war ein wirklich gelungener Abschluss der Projektwoche hier in Lulea. Nach der Abschlussevaluation bekamen alle Teilnehmer ihre Zertifikate überreicht.

 

Tag 6: Samstag

Die Schüler verbrachten diesen Tag mit ihren Gastfamilien und wir Lehrer waren auf dem Festival „Lulea on ice“.  

 

Eindrücke und Erlebnisse der letzten Woche aus Sicht der SchülerInnen

Am schönsten hat mir der Familientag gefallen. Mit einer zweiten Gastfamilie haben wir nach einer Fahrt auf dem Schneemobil ein Picknick auf einer Insel gemacht.

Die Schweden verbringen viel Zeit draußen in der Natur.  

Anna

Der Familientag und der Abend an dem wir alle zusammen rodeln waren, hat mir am besten gefallen. Wir sind mit dem Schneemobil zu einer Insel gefahren und haben ein Lagerfeuer gemacht.

Die Schweden sind alle sehr offen und lustig.  Für mich war es ungewohnt um 11.00 Uhr Mittag zu essen.

Nadine 

Am Besten fand ich das Schwimmen in Boden. Es hat einfach am meisten Spaß gemacht! Die Schweden essen gerne asiatisch. 

Michelle

Das schönste Erlebnis hier war der Tag mit der Familie. Wir sind mit dem Schneemobil unterwegs gewesen und waren später noch bei einem Eishockeyspiel von Lulea.

Mir ist besonders aufgefallen, dass alle Menschen aus Schweden sehr nett und zuvorkommend sind. Es ist einfach eine wundervolle Zeit hier gewesen und ich würde es immer wieder machen!

Lara

Meine schönsten Erlebnisse in Schweden waren am Samstag der Besuch des Eishockeyspieles, die Abende zusammen mit der fast kompletten Gruppe, und der Wandertag zur Insel. Die Integration unter den Schülern ist dort ein sehr großes Thema und das merkt man auch! Alle sind sehr freundlich zueinander und helfen sich an den Abenden was das Gesellschaftliche und das Kochen angeht gegenseitig. Zudem essen sie nur Breakfast, Lunch und Dinner und keine zwischenzeitlichen Mahlzeiten.

Max

Mein schönstes Erlebnis in Schweden war der gemeinsame Wandertag zu der Insel vor Lulea und die gemeinsamen Besuche in der Sauna, welche für die Schweden eine große Rolle in Ihrem  Alltag spielen. Die Schweden sind außerordentlich gastfreundlich und helfen einem sich schnell in ihrem täglichen Schulalltag  zurechtzufinden.

Yannis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luleå Impressionen 2017